fenster.com Kopf der Woche: Thomas Bauer

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Mit seinen unglaublichen 19 Paraden wurde Thomas Bauer am Samstag zum Matchwinner und führte die roomz JAGS Vöslau erstmals in der Vereinsgeschichte ins ÖHB-Cup Final4. Doch die Erfolgsgeschichte könnte noch weitergehen: Kommendes Wochenende haben die JAGS im Spiel gegen Sparkasse Schwaz Handball Tirol die nächste große Chance, Historisches zu schaffen und ins Viertelfinale der HLA MEISTERLIGA einzuziehen. Im Interview spricht Bauer über seine Emotionen, den jüngsten Erfolg und die kommenden Herausforderungen:

Du hast am Samstag mit 19 Paraden die roomz JAGS Vöslau erstmals ins ÖHB-Cup Final4 gebracht. Was bedeutet dieser Erfolg für dich und das Team?
Das Spiel war aus vielerlei Gründen ein sehr emotionales für mich. Mir ist bewusst, dass das Team in solchen Spielen eine ganz besondere Torwart Leistung braucht und ich wollte meiner Verantwortung unbedingt gerecht werden. Das ist mir gelungen. Krems ist eine tolle Mannschaft mit einem Top Trainer und fantastischem Publikum. Was es für einen Verein wie die JAGS Vöslau bedeutet, bei einem Event wie dem Final 4 vor dabei zu sein, kann man gar nicht beschreiben.

Die JAGS haben kommendes Wochenende die Chance, erstmals in der Vereinsgeschichte ins HLA MEISTERLIGA-Viertelfinale einzuziehen. Wie geht ihr diese historische Aufgabe an?
Wir wissen jetzt, dass wir unter großem Druck als Team bestehen können. Wir sind nun bereit, endlich oben mitzuspielen.

Du bist bekannt dafür, mit viel Emotion und Leidenschaft zu spielen. Wie sehr hilft dir diese Energie auf dem Feld – und gab es auch Momente, in denen du sie bewusst zügeln musstest?
Ich bin mit Leib und Seele Handballer und habe nie einen Arschtritt oder extra Motivation von außen gebraucht. Ich brenne vor jedem Spiel ! 
Zügeln muss ich mich nur, wenn mir wieder mal jemand  erklären will, was ich am Spielfeld darf und was nicht. 
Mit meinem Stil war ich immer erfolgreich und ich werde ihn auch auf der Zielgeraden meiner Karriere so beibehalten.

Nach dem Coup im Cup: Wie schwer ist es, den Fokus jetzt direkt wieder auf die Liga zu legen?
Dafür sorgt schon unser Trainerteam. Wir haben trotz der intensiven 70 Cup-Minuten bereits am Montag schon wieder zwei mal trainiert. Wir befinden uns bereits mitten in der Vorbereitung auf den nächsten Gegner, haben unser Schicksal selbst in der Hand und wollen jetzt das PlayOff-Ticket klar machen.

Ferlach verpflichtet Stefan Wuzella

Ferlach verpflichtet Stefan Wuzella

Drei Runden sind im Grunddurchgang der HLA MEISTERLIGA noch zu spielen – drei Runden, in denen der SC kelag Ferlach alles daransetzen wird, das Viertelfinale zu erreichen.

Abseits des sportlichen Tagesgeschehens arbeitet der Verein jedoch bereits an der Zukunft. Mit Stefan Wuzella kehrt ein echtes Eigengewächs zurück: Der aktuelle Nationalteamspieler des Jahrgangs 2004 verstärkt seinen Stammverein erneut.

2019 zog es Stefan und seinen Zwillingsbruder Daniel in die Nachwuchsakademie des deutschen Spitzenclubs SG Flensburg-Handewitt. In der kommenden Saison wird Stefan Wuzella wieder für den SC kelag Ferlach am rechten Flügel auflaufen – ein starkes Zeichen des Vereins für die kommende Spielzeit.

SC Ferlach Obmann Walter Perkounig: „Stefan war ein absoluter Wunschspieler von uns. Als frischgebackener österreichischer U14 Meister hat er Ferlach verlassen, jetzt kehrt er zurück. Damit sind wir in der kommenden Saison am rechten Flügel doppelt besetzt. Von Stefan erwarten wir uns sehr viel. Er hat ein sehr gutes Wurfverhalten. Zudem ist er sehr ehrgeizig. Wir sind uns sicher, dass er uns viel Freude bereiten wird.“

Stefan Wuzella „ ch freue mich auf die Rückkehr zu meinem Stammverein. Besonders freue ich mich auf Nico Sager. Mit ihm sind wir die ganze Jugend durchlaufen, und auch österreichischer Meister geworden.Die Zeit in Flensburg war extrem spannend. Ich habe sehr viel gelernt. Jetzt möchte ich mich wieder in Österreich beweisen. Die HLA Meisterliga ist eine sehr gute Plattform für junge Spieler. Ich werde alles geben um mit dem Verein die gesteckten Ziele zu erreichen.“

Füchse-Trainer Teras verlängert um zwei weitere Jahre!

Füchse-Trainer Teras verlängert um zwei weitere Jahre!

Seit mittlerweile vier Jahren ist Benjamin Teras Headcoach der BT Füchse   und wird die Steirer auch in den kommenden zwei Jahren weiter betreuen.

Benjamin TERAS: „Bei den Füchsen zu bleiben war für mich keine schwere Entscheidung. Ich bin mit meinem Umfeld, meinen Kolleg:innen und den Spielern sehr zu frieden. Die Bedingungen für eine qualitativ hohe Handballarbeit sind sehr gut und der ganze Verein strebt ständig eine Weiterentwicklung an. Die BT Füchse sind ein gesunder Verein mit viel Potenzial und ich bin froh und dankbar, noch weiter hier arbeiten zu dürfen. Mit unseren treuen Fans im Rücken können wir noch viel erreichen. Auf die Füchse!“

Auch Luka MARINOVIC (sportlicher Leiter) freut sich über die Vertragsverlängerung: „Nach bereits vier erfolgreichen Jahren bei den BT Füchsen sind wir froh, dass sich unser Trainer Benjamin Teras dazu entschieden hat, zwei weitere Jahre bei uns zu bleiben. Wir setzen auf Kontinuität - Beno ist ein Teil der Füchse-Familie. Auch im Jugendbereich ist er sehr engagiert, was enorm wichtig für den Verein ist. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!“

fenster.com Kopf der Woche: Michael Miskovez

fenster.com Kopf der Woche: Michael Miskovez

Nach einem intensiven Wochenende mit dem Nationalteam steht unser HLA-Kopf der Woche, Michael Miskovez, Rede und Antwort. Letzten Donnerstag sorgte er mit Österreichs Auswahl für ein starkes Unentschieden gegen Deutschland vor heimischem Publikum in der EURO-Qualifikation, ehe es am Samstag auswärts eine Niederlage setzte. Bevor er mit seinem Verein Sparkasse Schwaz Handball Tirol kommende Woche wieder um einen Viertelfinalplatz kämpft trifft er morgen im Viertelfinale auswärts im ÖHB-Cup auf die Union Sparkasse Korneuburg. 

Wir haben mit ihm über das vergangene Nationalteam-Wochenende, die Herausforderungen als Profi und seine Saisonziele gesprochen:

Das Heimspiel gegen Deutschland war ein echtes Handball-Spektakel. Was ging dir durch den Kopf, als ihr euch vor vollem Haus diesen wichtigen Punkt gesichert habt?
Das war ein unglaublich wichtiger Moment für den österreichischen Handball. Vor einer ausverkauften Halle und dieser fantastischen Kulisse so eine Leistung abrufen zu können, ist einfach unbezahlbar. Solche Spiele sind nicht nur für uns Spieler ein unglaubliches Erlebnis auf dem Spielfeld, sondern wir hoffen natürlich auch, dass sie langfristig einen positiven Effekt auf den heimischen Handball haben. Es wäre großartig, wenn solche Highlights das Interesse in der breiten Bevölkerung weiter steigern und unseren Sport noch mehr in den Fokus rücken.

Vermutlich kommt es gegen die Schweiz zum Duell um den 2. Platz in der EURO-Quali-Gruppe, wie schätzt du die Chancen ein?
Wir haben in der Vergangenheit schon oft gegen die Schweiz gespielt, und es waren meistens enge Duelle – mal mit einem Tor Unterschied für uns, mal für sie, manchmal auch etwas deutlicher. Deshalb sehe ich das Rennen um den zweiten Platz als völlig offen. Allerdings haben wir uns als Mannschaft in letzter Zeit stark weiterentwickelt, und mit der hoffentlich bevorstehenden Rückkehr von Mykola Bilyk steigen unsere Chancen zusätzlich. Die Schweizer sind individuell sehr stark im 1-gegen-1. Zudem setzen sie häufig auf vier Rückraumspieler, was einer Umstellung in der Abwehr bedarf. Deshalb wird es für uns entscheidend sein, eine stabile Deckung zu stellen und sie nicht in ihr gewohntes Spiel kommen zu lassen. Wir dürfen nicht die gleichen Fehler wie im letzten Duell machen, das unentschieden endete. Damals haben wir ihnen zu viel Raum gelassen – das müssen wir diesmal unbedingt besser machen.

Mit Sparkasse Schwaz Handball Tirol liegt ihr aktuell auf dem 7. Platz und damit drei Runden vor Ende des Grunddurchgangs auf einem PlayOff-Platz, welche hart umkämpft sind. Ihr scheint aber im Frühjahr einen guten Lauf zu haben?
Leider stehen wir derzeit nur auf Platz sieben. Nach einer schwierigen ersten Saisonphase haben wir aber langsam wieder zu unserem Spiel gefunden. Ein wichtiger Faktor war die Umstellung in der Abwehr, mit der wir mehr Fehler beim Gegner erzwingen und unser gewohntes Spielsystem, ins schnelle Umschaltspiel zu kommen, besser umsetzen können. Das hat uns 2025 einen deutlichen Aufschwung gebracht, und wir hoffen, diesen positiven Trend fortzusetzen. Zudem kehren nach und nach unsere verletzten Spieler zurück, wodurch wir als Team wieder besser zusammenfinden – das hilft uns natürlich enorm. Trotzdem ist das Playoff noch längst nicht gesichert, in der Tabelle ist alles extrem umkämpft. Wir müssen in den letzten Spielen wirklich alles geben. In dieser Liga kann man sich nie darauf verlassen, dass andere Teams für einen spielen – es liegt an uns, die entscheidenden Punkte selbst zu holen.

Bevor es mit den nächsten Spielen in der HLA MEISTERLIGA weitergeht trefft ihr diese Freitag im ÖHB-Cup auf die Union Sparkasse Korneuburg, den einzigen Verein der HLA CHALLENGE im Viertelfinale. Wie geht ihr in das Cup-Spiel?
Wir gehen in dieses Spiel nicht mit der Einstellung, gegen einen Zweitligisten zu spielen, sondern mit der Mentalität, dass es ein ÖHB-Cup-Viertelfinale ist. Ich denke, wir haben aus dem letzten Jahr unsere Lehren gezogen – es zählt nicht, in welcher Liga der Gegner spielt, sondern in welcher Phase des Wettbewerbs wir uns befinden. Deshalb heißt es für uns: kein Nachlassen, volle Konzentration und mit maximaler Intensität auftreten. Unser klares Ziel ist es, das Ticket für das Final Four zu lösen.


Jozsef Albek verlässt Graz in Richtung Schweiz

Jozsef Albek verlässt Graz in Richtung Schweiz

Der 25-Jährige sucht eine neue Herausforderung und wird im Sommer in die Schweiz wechseln. Seit 2017 spielte Joci für die HSG Holding Graz und sorgte mit seinen herausragenden Shooter-Qualitäten immer wieder für Aufsehen. Besonders das Last-Second-Tor im Relegationsspiel gegen den HC Bruck vor acht Jahren wird vielen Fans noch lange in Erinnerung bleiben. Im Januar 2025 wurde er erstmals in das österreichische Nationalteam berufen und nahm an der Handball-Weltmeisterschaft teil.

Der Publikumsliebling wird ab Sommer 2025 zum HSC Kreuzlingen wechseln, wo er in der kommenden Saison gemeinsam mit Nationalteamspieler Eric Damböck in der Schweizer Liga auflaufen wird.

Der Abgang von Joci schmerzt sehr. Er ist bei uns im Verein sowohl sportlich als auch menschlich gewachsen und hat sich zu dem starken Spieler entwickelt, der er heute ist. Sein großer Traum war es immer, den Schritt ins Ausland zu wagen – und diesen hat er nun erfolgreich umgesetzt. Wir sind stolz auf diesen Transfer und sind überzeugt, dass Joci auch in der Schweiz mit vielen Toren und beeindruckenden Spielen auf sich aufmerksam machen wird“, erklärt Michael Schweighofer, Clubmanager der HSG Holding Graz.

Ich blicke auf eine sehr schöne Zeit im Trikot der HSG zurück. Graz ist meine Heimat und das Team bzw. der Verein ein Stück Familie. Der Wechsel in die Schweiz ist für mich ein großer nächster Schritt in meiner Karriere. Ich freue mich auf meine neue Aufgabe, bis dahin werde ich aber noch einmal alles dafür tun die Saison so erfolgreich wie möglich zu beenden. Ich bedanke mich bei alle Fans für die jahrelange Unterstützung und den vielen Menschen die in den vergangenen Jahren zu Freunden geworden sind“, so Jozsef Albek.

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