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In Runde sieben der ZTE HLA MEISTERLIGA empfängt die HSG XeNTiS Bärnbach/Köflach den noch punktelosen Tabellenletzten Sparkasse Schwaz Handball Tirol. Für die Hausherren geht es um den ersten Sieg in dieser Saison, die Gäste wollen erstmals anschreiben.

Nach der Länderspielpause wartet gleich das nächste wichtige Spiel für die HSG XeNTiS Bärnbach/Köflach. Nachdem es aus den zwei guten Heimspielen gegen Bregenz Handball und roomz JAGS Vöslau und dem starken Auftritt in Ferlach nur einen Punkt gab, soll am Samstag gegen Sparkasse Schwaz Handball Tirol endlich der erste Sieg her.

Ähnliches werden sich die Gäste denken, die vor allem zuhause immer wieder ordentliche Vorstellungen abliefern konnten, aber noch gänzlich ohne Zähler dastehen. Am Samstag sind die Tiroler aber nicht in der Heimat im Einsatz, sondern im Handballrevier Weststeiermark. Vor einer – wie bereits zuletzt – großartigen Kulisse wollen Anton Prakapenia und Co. voll punkten.

Für den Weißrussen wäre es ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Prakapenia spielte von 2014 bis 2018 in Tirol, ehe er nach Deutschland wechselte. „Wäre“ deshalb, weil er nach der Verletzung gegen Ferlach immer noch angeschlagen ist. Hinter seinem Einsatz steht noch ein Fragezeichen. Sicher fehlen wird Markus Raffler.

Aufpassen wird man auf die beiden Tiroler Shooter Petar Medic und Sebastian Spendier müssen. Mit 40 bzw. 31 Treffer stehen sie unter den besten zehn Schützen der ZTE HLA MEISTERLIGA in dieser Saison. Aber auch Milos Djurdjevic auf Seiten der HSG ist bereits treffsicher, erzielte bislang 35 Tore.

„Handball Tirol hat zuletzt nicht schlecht gespielt und immer wieder Pech gehabt. Bei uns muss alles passen – wenige technische Fehler, eine gute Wurfquote und ein weiterhin starker Jovo Budovic –, dann haben wir eine Chance auf zwei Punkte“, so Co-Trainer Dejan Leskovsek. Und weiter: “Wir müssen die Heimspiele vor unserem super Publikum nutzen, um zu punkten. Mit der Energie aus dem Ferlach-Spiel – in dem wir auch 53 Minuten ohne Anton Prakapenia auskommen mussten – ist etwas möglich. Dann können wir uns auch endlich mit einem Sieg belohnen.“

Wegweisendes Duell
Es eine richtungsweisende Begegnung für Sparkasse Schwaz Handball Tirol, das Auswärtsmatch am Samstag bei der HSG XeNTiS Bärnbach/Köflach. Nach sechs Spieltagen im Grunddurchgang warten die Adler noch auf ihre ersten Punkte, doch die Leistungen der letzten Runden lassen optimistisch auf die anstehenden Aufgaben blicken. Nach dem Gastspiel in der Steiermark geht es gleich am kommenden Dienstag (19.00 Uhr, Osthalle) zuhause gegen Bregenz weiter. Langsam sind sie jedenfalls fällig, die ersehnten Premierenzähler in dieser Saison. Ein Sieg in der Sporthalle Köflach wäre nicht nur Balsam für die handballerische Seele der Adler, sondern würde sie auch gleich weg vom letzten
Platz bugsieren. Denn Bärnbach/Köflach hält auf Rang zehn liegend auch erst bei einem Pünktchen, ebenso wie der Elfte Vöslau.

Fehlen wird bei den Tirolern, wie schon gegen Krems, der noch verletzte Spielgestalter Sebastian Spendier. Neben Ex-Adler Prakapenia gibt es bei Bärnbach/Köflach noch einen Tiroler in den Reihen von: Der bei medalp Handball Tirol ausgebildete Kreisläufer Marko Dobric wechselte 2021 in die Steiermark. „Es wird schon ungewöhnlich, gegen ihn zu spielen, wir waren früher Teamkollegen in Innsbruck. Nun ist es an der Zeit, den ersten Sieg einzufahren. Die HSG hatte auch einige knappe Partien, aber wir haben den Anspruch, dort zu punkten. Wir müssen über unser Tempospiel zum Erfolg kommen“, so Youngster Lukas Prader.

          

HSG XeNTiS Bärnbach/Köflach vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol
Sa., 22. Oktober 2022, 19:00 Uhr
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