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Das erste Unentschieden der neuen Saison in der ZTE HLA MEISTERLIGA! In der Sporthalle am See trennten sich der ALPLA HC Hard und die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 26:26. Die bislang blütenweiße Weste der Roten Teufel erhielt damit einen ersten kleinen Fleck. Knapp sechs Minuten vor Spielende lagen die Gäste noch mit drei Toren voran, kassierten jedoch 19 Sekunden vor der Schlusssirene durch Srdjan Predragovic den 26:26-Ausgleich.

Die Glorreichen Sieben können zu Beginn der Partie durch Tore von Mittendorfer und Lastro mit 0:2 in Führung gehen. Die Harder gleichen in der 7.Minute zum 2:2 aus und danach entwickelt sich ein ausgeglichenes Spiel. Erneut ist es Mittendorfer, der zum 7:7 trifft. In der Folge scheitern die Wiener mehrmals an Golub Doknic und Hard kann auf 9:7 stellen. Bis zur Pause können die Gastgeber, vor allem durch weitere Paraden von Doknic, die knappe Führung halten und so geht WESSTWIEN mit einem 12:11 Rückstand in die Kabine.

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit gleicht Lastro zum 12:12 aus und nach einem Doppelschlag durch Pfeifer und Elias Kofler gehen die Glorreichen Sieben erstmals mit 13:14 in Führung. Kurz darauf erhöht Huber auf 14:16 und Lastro trifft zum 15:17. WESTWIEN bleibt weiter am Drücker: Lastro stellt auf 18:20 und Mahr kann auf +3 erhöhen. Die Harder bleiben aber dran und können auf 20:21 verkürzen und 9 Minuten vor dem Ende ausgleichen. Durch zwei Tore von Mahr stellt WESTWIEN wieder auf 21:23 und drei Minuten vor Schluss trifft Huber zum 23:25. Die Vorarlberger kommen in den letzten Minuten wieder heran und gleichen 20 Sekunden vor dem Ende zum 26:26 aus.

Der letzte Angriff bringt nichts mehr ein und so trennen sich die Glorreichen Sieben mit einem 26:26 (12:11) Unentschieden vom ALPLA HC Hard.

Samuel Kofler, SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: "Das war heute ein guter Kampf auch wenn sich das Unentschieden mehr nach einer Niederlage anfühlt. Wir haben in der zweiten Halbzeit einen guten Angriff gespielt nur leider den Sieg am Ende aus der Hand gegeben."

Dominik Schmid, Kapitän ALPLA HC Hard: „Unsere unnötigen Zeitstrafen in der zweiten Halbzeit haben uns häufig ins Unterzahl-Spiel gezwungen. Hinten haben wir viel zu inkonsequent verteidigt und vorne war die Wurfausbeute nicht wirklich optimal, dadurch haben wir WESTWIEN davonziehen lassen und sind den drei Toren hinterhergerannt. Am Schluss können wir froh sein, dass wir noch ein Unentschieden herausgeholt und einen Punkt in Hard behalten haben. Aber natürlich ist unser Anspruch ein anderer – wir wollen jedes Spiel gewinnen, das hat heute nicht funktioniert. Wir haben uns das Leben durch unsere Fehler selber schwer gemacht und wir wissen, woran wir arbeiten müssen. Gleich am Dienstag gegen Nordmazedonien werden wir wieder Vollgas geben!“

Constantin Möstl, Torwart SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: „Bis 75 Sekunden vor Schluss noch mit plus 1 zu führen und den Sieg am Ende nicht über die Zeit zu spielen und somit herzugeben, ist schon bitter. Wir haben übers gesamte Spiel hinweg eine gute Deckung gespielt, in der Crunchtime haben letztlich Kleinigkeiten entschieden. Da ist eine Harder Deckung, die uns vor Probleme stellt und uns zu schwierigen Würfen zwingt und dann auch ein Golub Doknic im Tor, der es uns erschwert hat. Auch wenn es weh tut, nicht den vollen Erfolg mit nach Hause zu bringen, haben wir dem wahrscheinlich schwersten Gegner in der Liga heute einen Punkt abgezwackt. Jetzt heißt es, nach vorne zu blicken und jedes Spiel zu gewinnen – das können wir und das werden wir.“

4. Spieltag ZTE HLA MEISTERLIGA Grunddurchgang

          

ALPLA HC Hard vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN 26:26 (12:11)
Fr., 23. September 2022, 19:00 Uhr
Werfer ALPLA HC Hard: Luca Raschle (10), Jadranko Stojanovic (4), Srdjan Predragovic (3), Nikola Stevanovic (2), Ivan Horvat (2), Dominik Schmid (1), Frederic Wüstner (1), Paul Schwärzler (1), Nico Schnabl (1), Lukas Schweighofer (1)
Werfer SG INSIGNIS Handball WESTWIEN: Franko Lastro (7), Samuel Kofler (4), Markus Mahr (3), Moritz Mittendorfer (3), Elias Derdak (2), Elias Kofler (2), Paul Pfeifer (2), Bernhard Huber (2), Marko Katic (1)
Statistiken

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