Euro 2020

Der ALPLA HC Hard feiert am Freitag, den 3. Dezember ein Torfestival gegen die Gäste der HSG Holding Graz und gewinnt am Ende klar mit 35:22 (15:9) zu Hause in der Sporthalle am See. Mit einem gelungenen Start-Ziel-Sieg übernehmen die Roten Teufel zumindest bis zu den morgigen Spielen in der HLA MEISTERLIGA die Tabellenführung.

Nach starken Anfangsminuten der Roten Teufel und einem 4-Tore Vorsprung (6:2, 10. Minute) halten die Grazer die Partie mit dem Anschlusstreffer durch Paul Offner (6:7, 17. Minute) wieder offen. Bis zur Pause erhöhen die Harder das Tempo wieder und bauen ihren Vorsprung auf sechs Tore aus. Mit einer 15:9 Führung kehren die Roten Teufel mit Pausenpfiff in die Kabine. Auch in der zweiten Halbzeit sind die Roten Teufel höchst motiviert und gehen nicht vom Gas. Treffer für Treffer ziehen sie davon, die 10-Tore Führung gelingt in der 48. Minute. In den Schlussminuten machen die Harder Jungs weiter Druck und lassen den Gästen aus Graz kaum eine Chance. Mit dem Endstand von 35:22 feiern die Roten Teufel einen gelungenen Start-Ziel-Sieg in der Teufelsarena. Wir gratulieren unserer Nummer 38 Lennio Sgonc zu seinem ersten Einsatz in der HLA MEISTERLIGA und zu seinen zwei Treffern!

Die Gäste der HSG Holding Graz eröffnen die heutige Partie des 12. Spieltags in der Sporthalle am See, ihr erster Angriff durch einen Wurf von Rok Skol wird jedoch von Keeper Golub Doknic pariert. So fällt das erste Tor in diesem Spiel auf Seiten der Harder durch den Treffer von Linksaußen Luca Raschle (1:0, 2. Minute). Auch im 7-Meter-Duell gegen Jurij Jensterle beweist „Hexer“ Golub Doknic Nerven, überzeugt mit einer Parade und unterstreicht einmal mehr, dass er in absoluter Topform ist. Für das erste Tor der Gäste sorgt Christian Hallmann (1:1, 3. Minute). Hard agiert in den Anfangsminuten sehr aktiv und aufmerksam und sichert sich dadurch viele Ballgewinne. So gelingen den Roten Teufeln die schnellen und einfachen Tore. Die klaren Chancen werden erfolgreich zu Ende gespielt. Als sich die Grazer nach nur wenigen Spielminuten einem 4-Tore Rückstand hinterherlaufen sehen, zückt Chefcoach Rene Kramer erstmals seine Team-Time-Out-Karte (2:6, 10. Minute). Die Worte des Chefcoaches scheinen ihre Wirkung zu zeigen und die Grazer starten ihre Aufholjagd und verkürzen ihren Rückstand. Es ist schließlich Paul Offner, der mit dem Anschlusstreffer sein Team wieder ins Spiel bringt (6:7, 17. Minute). Der Harder Cheftrainer Hannes Jón Jónsson wartet nicht lange und reagiert umgehend mit seiner Team-Time-Out Karte – klare Worte sollen seine Jungs auf der Platte wieder wachrütteln. Die Roten Teufel durchtauchen dieses Wellental und können sich mit Hilfe eines unglaublich starken Torhüters Golub Doknic bis zum Pausenpfiff wieder mit sechs Treffern absetzen. Mit einer 15:9 Führung kehren die Harder Hausherren in die Kabine.

Die Seiten sind gewechselt und die Gastgeber starten die nächsten dreißig Minuten in der Sporthalle am See. Der erst 17-jährige Rechtsaußen Lennio Sgonc läuft erstmals auf der Platte auf und erhält seine ersten Spielzeiten in der HLA MEISTERLIGA. Mit seinen beiden erfolgreichen Treffern macht das große Nachwuchstalent in den Reihen der Roten Teufel gleich auf sich aufmerksam. Etwas weniger erfolgreich läuft es heute hingegen für Paul Schwärzler, der nach seiner dritten Zeitstrafe bereits in der 35. Minute die Rote Karte sieht und damit frühzeitig unter die Dusche geschickt wird. Beim Spielstand von 20:13 sorgt Hard bereits in der 40. Minute für klare Verhältnisse. Die Harder Jungs sind nun bestens eingespielt und der Ball läuft. Als Srdjan Predragović die Harder mit seinem nächsten Treffer zur 10-Tore-Führung schießt, lässt man keinen Zweifel mehr aufkommen, wer die beiden Punkte aus diesem Spiel auf seinem Konto verbuchen wird (26:16, 48. Minute). Aber auch bei diesem Vorsprung spielen die Gastgeber munter weiter und bleiben weiter auf dem Gas. Die eigene Abwehrreihe leistet ganze Arbeit und vorne im Angriff sind die Roten Teufel weiter sehr effektiv. Graz hat kaum noch eine Chance, dem Tempo und den Angriffen der Harder standzuhalten. Cheftrainer Hannes Jón Jónsson hingegen kann sich die Breite seines Kaders zu Nutze machen und immer wieder durchwechseln. Die Rote Karte wird in diesem Spiel ein zweites Mal gezückt, dieses Mal ist sie gegen Ramon Raschid gerichtet, der Luca Raschle etwas zu hart anpackt (53. Minute). Am Ende feiern die Roten Teufeln einen deutlichen 35:22 Heimerfolg gegen die HSG Holding Graz und übernehmen zumindest für die nächsten 24 Stunden die Tabellenführung.

Lennio Sgonc, ALPLA HC Hard: „Es ist wirklich ein unglaubliches Gefühl, in meinem ersten HLA MEISTERLIGA Spiel gleich zwei Treffer zu erzielen und das dann auch gleich zu Hause in der eigenen Halle, wo hoffentlich ganz bald unsere Fans wieder für lautstarke Stimmung sorgen werden. Es macht definitiv Lust auf mehr und ich freue mich auf die nächsten Spiele.“

Paul Offner, HSG Holding Graz: „Wir haben den Anfang ziemlich verschlafen und sind dann auch gleich einem Rückstand hinterhergelaufen. Es ist uns aber gelungen, nochmals auf 1 Tor dranzukommen und den Anschlusstreffer zu erzielen. Aber von da an wollte irgendwie nichts mehr klappen. Wenn vorne nichts mehr geht und wir unsere Chancen nicht nutzen, ist es unglaublich schwierig, gegen so eine Mannschaft wie Hard nochmals zurückzukommen. Die Jungs spielen es mit ihrer schnellen Mitte und dem Konter routiniert runter. Wir müssen das heutige Spiel abhaken und den Blick nach vorne auf die nächste Partie richten.“

12. Spieltag HLA MEISTERLIGA Grunddurchgang

          

ALPLA HC Hard vs. HSG Holding Graz 35:22 (15:9)
Hinrunde: HSG Holding Graz vs. ALPLA HC Hard 27:34 (13:17)
Fr., 3. Dezember 2021, 19:00 Uhr
Werfer ALPLA HC Hard: Karolis Antanavicius (6), Luca Raschle (6), Srdjan Predragovic (6), Manuel Maier (3), Ivan Horvat (3), Nico Schnabl (2), Lukas Schweighofer (2), Lennio Sgonc (2), Jadranko Stojanovic (2), Dominik Schmid (1), Manuel Schmid (1), Paul Schwärzler (1)
Werfer HSG Holding Graz: Paul Offner (6), Christian Hallmann (5), Jurij Jensterle (5), Nemanja Belos (4), Rok Skol (2)
Statistiken

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