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Die Serie von medalp Handball Tirol hält weiterhin – auch im 22. Saisonspiel der HLA CHALLENGE wurden die Innsbrucker nicht bezwungen. Am Sonntag gewannen sie in Runde 6 des Aufstiegs-Playoffs zuhause gegen HIB Grosschädl Stahl Graz mit 26:21 (10:11) und liegen somit punktgleich mit Tabellenführer Korneuburg auf Rang 2.

Es war sicherlich nicht das beste Saisonspiel von medalp Handball Tirol, dennoch hielt sich die junge Mannschaft von Trainer Klaus Hagleitner einmal mehr schadlos, bleibt auch nach der 22. HLA-CHALLENGE-Partie ungeschlagen. Das 26:21 gegen HIB Grosschädl Stahl Graz war der dritte Sieg im Aufstiegs-Playoff, der erste nach zuvor drei Remis in eigener Halle. Nun hält man ebenso wie Leader Korneuburg bei neun Punkten, nur die schlechtere Tordifferenz verhindert derzeit noch Rang eins. Am kommenden Samstag geht es zum Fünften SK Traun.

Die Tiroler legten in der drückend schwülen Sporthalle Hötting West einen Blitzstart hin, Laurel Dimai machte das 4:0, Benjamin Erhard das 5:1. Doch der anfängliche Schwung ebbte erstaunlich schnell ab, plötzlich fehlte die Leichtigkeit. In den folgenden 25 Minuten der ersten Halbzeit sollten die Hausherren nur mehr fünf weitere Tore werfen. Graz kam immer besser ins Spiel, der aktuell Letzte des Aufstiegs-Playoffs (2 Punkte) glich nach einer Viertelstunde zum 7:7 aus. Die Deckung der Tiroler stand, im Angriff wollte jedoch nur mehr wenig gelingen. So ging HIB Graz gar mit einer knappen 11:10-Führung in die Pause.

Abermals kam medalp Handball Tirol mit viel Schwung aus der Kabine – und erneute legte man einen Lauf hin, aus einem 10:11 wurde bis zur 38. Minute ein 16:11. Erst neun Minuten nach Wiederbeginn gelang den Steirern der erste Treffer in Hälfte zwei. Doch wieder büßten die Tiroler den Vorsprung ein; oder zumindest fast. Graz kam bis auf 19:20 (51.) heran. Mit einer sehr konzentrierten Leistung in Angriff und Abwehr und keinem Gegentreffer in den letzten knapp sechs Minuten setzten sich die Gastgeber doch noch von 22:21 auf 26:21 ab.

Klaus Hagleitner (Trainer medalp Handball Tirol): „Es war ein schwieriges Spiel, ich denke, beiden Mannschaften hat man die Bedingungen in der Halle, bei dieser Hitze am Nachmittag, angesehen. Und nach dem tollen Start haben wir wohl geglaubt, alles würde einfach gehen. Aber das ist im Aufstiegs-Playoff eben nicht der Fall, da musst du dir alles hart erarbeiten. Es war dann ein Kampf, wir haben mehr gegen uns selbst gespielt, uns das Leben nicht gerade leicht gemacht. Aber es spricht für meine junge Mannschaft und deren Entwicklung, dass wir auch so ein Match noch gewinnen konnten. Die Einstellung hat gepasst, spielerisch ist schon deutlich Luft nach oben.“

Georg Rothenburger (Trainer HIB Grosschädl Stahl Graz): „Ich bin mit zwei Zielen ins Spiel gegangen: Erstens es zu gewinnen, das hat nicht geklappt. Und zweitens viel zu wechseln und den jungen Spielern eine Chance zu geben – das ist auch passiert. Wir haben jeweils den Start in die beiden Halbzeiten verschlafen, ansonsten aber durchaus gefällig gespielt. Wobei mir das heute insgesamt zu statisch war, wir können und wollen schneller spielen. Vielleicht war das heute einfach nicht möglich. 17 Fehler sind zudem viel zu viele, normalerweise machen wir im Schnitt vier bis fünf pro Spiel.“

6. Spieltag HLA CHALLENGE Aufstiegs-Playoff

medalp Handball Tirol vs. HIB Grosschädl Stahl Graz 26:21 (10:11)
So., 15. Mai 2022, 15:00 Uhr
Werfer medalp Handball Tirol: Luca Lechleitner (5), Erhard Benjamin (4), Philipp Igbinoba (4), Alfons Huber (3), Lukas Prader (2), Johannes Ladstätter (2), Ben Jacobi (1), Simon Sabath (1), Anton Lamesic (1), Felix Kristen (1), Laurel Dimai (1), Thomas Heiss (1)
Werfer HIB Grosschädl Stahl Graz: Thomas Zangl (4), Dominik Paljusi (4), Sstefan Engler (3), Christian Offenbacher (2), Lukas Kronheim (2), Patrick Spitzinger (2), Sebastian Oppel (1), Filip Ivanjko (1), Stefan Vanzou (1), Daniel Vasic (1)
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