Spannung pur gab es beim Aufeinandertreffen der FIVERS und dem UHC Tulln. Nach der Pause hatten die Wiener bereits ein fünf Tore Polster, aber die Tullner fighteten sich ins Spiel zurück, schafften den Ausgleich und hatten sogar die Möglichkeit auf den Führungstreffer. Am Ende gab es ein gerechtes 27:27.

Nach einem ausgeglichenen Beginn konnte sich Tulln durch drei Treffer in Folge in der 10. Spielminute auf 7:4 absetzen. Aber dann geriet das Spiel der Heimmannnschaft ins Stocken, die Fivers konnten die Fehler der Tullner nutzen, mit schnellen Toren 5 Minuten später zum 9:9 ausgleichen und durch zwei Treffer von Krack 9:11 in Führung gehen. Auch wenn sich in den zweiten fünfzehn Minuten zeitweise beide Mannschaften schwer taten, Tore zu erzielen, lag das Momentum jetzt auf Seite der jungen Fivers. Tulln blieb vor allem durch Gasperov und Nenadic im Spiel, ging aber mit einem 14:17-Rückstand in die Pause.

Zu Beginn der 2. Halbzeit ging es im selben Rhythmus weiter: die Fivers konnten den Vorsprung auf vier und dann sogar fünf Tore ausbauen. Es hätten zu diesem Zeitpunkt wohl nicht mehr viele auf die Tullner gesetzt. Zwei Mal sprachen die Schiedsrichter in dieser Phase für Foul und Revanchefoul doppelte Zeitstrafen aus, sonst wurde die Partie recht fair geführt. Nach 45 Minuten lagen die Fivers 21:25 in Front. Doch dann riss der Faden im Spiel der Gäste: die 5:1-Deckung mit Moritz Schobert störte den Spielaufbau und Milan Cucuz blieb immer öfter Sieger gegen die Wiener Werfer. Zwei Mal Gasperov, Wolffhardt und Nenadic glichen auf 25:25 aus. Durch Schrattenecker und einen verwandelten Siebenmeter von Dvorak legten die Fivers wieder auf 25:27 vor, aber Gapserov machte es ihm gleich und erzielte in der 59. Minute erneut den Ausgleich zum 27:27. In den letzten beiden Minuten gelang kein Tor mehr und die Mannschaften trennten sich in der ersten Partie nach der Meisterschaftsunterbrechung mit einer gerechten Punkteteilung.

Sandra Zapletal, Trainerin Fivers: wir haben in der ersten Halbzeit die Unkonzentriertheiten der Tullner gut ausgenutzt und sind verdient in Führung gegangen. Leider sind wir am Schluss zu oft am gegnerischen Torwart gescheitert und haben unsere guten Torchancen nicht genutzt (Anmerkung: die Fivers erzielten in den letzten fünfzehn Minuten nur zwei Tore). Dennoch bin ich angesichts der Verletzungssituation mit der Leistung unserer jungen Spieler zufrieden und froh, dass die Meisterschaft weitergeht. Ein Problem ist der Lockdown für alle unsere Jugendspieler, die derzeit nicht in der Halle trainieren können.

Zeljko Gasperov (Trainer  Union Handball Club Tulln): "Kompliment an die Mannschaft, die auch bei einem Fünf-Tore-Rückstand nicht aufgegeben hat und sich zurück ins Spiel gekämpft hat. Wie schon gegen Atzgersdorf haben wir Moral gezeigt und am Schluss Punkte gemacht. Wir müssen an unserer Konstanz über 60 Minuten arbeiten und uns nicht immer selbst das Leben schwer machen."

Union Handball Club Tulln vs. HC FIVERS WAT Margareten II 27:27 (14:17)
Sa., 16. Jänner 2021, 19:00 Uhr
Union Handball Club Tulln: Patrick Gasperov (10), Mislav Nenadic (9), Alexander Fritz (3), Renato Matijevic (2), Nikola Zakula (1), Dominic Bonic (1), Maximilian Wolffhardt (1),
HC FIVERS WAT Margareten II: Jakob Nigg (5), Jakob Schrattenecker (4), Benedikt Berger (3), Mathias Rieger (3), Lorin Lukas Lichtblau (3), Florentin Dvorak (3), Mett Krack (2), Christian Saric (2), Leon Breit (1), Peter Vilis (1)
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