Im Derbykracher in der neunten Runde ist es dann doch passiert. Die Handball Sportunion Leoben muss die erste Niederlage in Kauf nehmen. Nach verschlafener erster Halbzeit kämpft man sich phasenweise zurück ins Spiel, muss am Ende aber doch klar mit 26:31 als Verlierer vom Parkett.

Die Füchse starteten hochkonzentriert ins Spiel: Bereits nach zehn Minuten lag man mit 6:3 voran. Konsequent in der Deckungsarbeit und mit einem abermals starken Luka Marinovic im Tor bissen sich die Gäste an der Defensive der Poje-Truppe die Zähne aus. Immer wieder waren es der pfeilschnelle Ex-Leobener Thomas Kuhn, der aus Kontern erfolgreich war, und Luca Plassnig am Kreis, die den Vorsprung kontinuierlich wachsen ließen. Auch durch Rot gegen Anze Ratajec ließen sich die Heimischen nicht stoppen. So leuchtete zur Pause bereits ein 18:10 von der Anzeigetafel!

Nach dem Seitenwechsel keimte beim Tabellenführer noch einmal kurz Hoffnung auf, als der Rückstand bis zur 40. Spielminute auf drei Tore verkürzt wurde. Doch die Füchse ließen sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen: Als es eng zu werden drohte, waren es die Routiniers, die das Spiel in die Hand nahmen: Mario Maretic (gesamt sechs Tore) und Martin Breg, der insbesondere seine Siebenmeter staubtrocken verwandelte, ließen in der Partie nichts mehr anbrennen. Und so war der souveräne 31:26-Erfolg perfekt!

„Hut ab vor meinem Team“ strahlte Füchse-Coach Dino Poje nach der Schlusssirene über beide Ohren. Zur Mannschaftsleistung äußerte er sich Trainer Poje ebenfalls: „Sie haben genau das umgesetzt, was ich gefordert habe: Ein Spiel mit Herz und Kampfgeist! Die Mannschaft hat einmal mehr Charakter gezeigt, nur so war dieser klare Erfolg möglich. Und ein Sieg im Derby ist eben immer etwas Besonderes...“
Dem schloss sich auch der „man of the match“ Mario Maretic an: „Wir haben uns die ganze Woche super auf diese Partie vorbereitet“, strahlte der Routinier. „Ein Derby zu gewinnen freut uns natürlich ganz besonders, erst recht, wenn es gegen den Tabellenführer geht!“ Maretic strich auch besonders die Defensiv-Leistung heraus: „Wir sind hinten super gestanden. Dass man den Angriffsdruck nicht über 60 Minuten so durchziehen kann, ist klar! Aber wir haben mit Herz gespielt und gezeigt, wer der Chef in der Halle ist.“

BT Füchse Auto Pichler vs. Sportunion Leoben 31:26 (18:10)
Sa., 31. Oktober 2020, 17:00 Uhr
Highlights auf LAOLA1
Werfer BT Füchse Auto Pichler: Martin Breg (8), Mario Maretic (6), Thomas Kuhn (4), Florian Spendier (4), Luca Plassnig (4), Anze Ratajec (3), Paul Offner (2)
Werfer Sportunion Leoben: Marek Kovacech (12), Stefan Galovsky (3), Marcel Brix (2), Mathias Nikolic (2), Marian Schweiger (2), Vytas Ziura (2), Patrick Stolz (1), Nico Fuchshofer (1), Thomas Spitaler (1)
Statistiken
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