Adler holen Niederländer Robin Leunissen
Sparkasse Schwaz Handball Tirol verpflichtet Robin Leunissen und schließt damit die Kaderplanung für die Saison 2026/27 ab. Der 25-jährige Niederländer wechselt aus Deutschland nach Tirol und soll das Angriffsspiel der Adler mit seiner Variabilität, seinem Tempospiel und seinen Rückraumwürfen bereichern.
Leunissen bringt Erfahrung aus der deutschen 2. und 3. Liga sowie aus dem EHF European Cup mit und trifft in Schwaz erneut auf Trainer Christoph Jauernik, mit dem er bereits die BENE-League und die niederländische Meisterschaft gewann.
Robin Leunissen: „Ich freue mich auf die neue Herausforderung. Und darauf, wieder mit Christoph zusammenzuarbeiten. Die ersten großen Schritte in meiner Karriere habe ich bei ihm gemacht, wir kennen uns gut. Das war natürlich einer der Gründe, warum ich in Schwazgelandet bin. Mein Spiel ist von viel Tempo, auch über die zweite Welle, und 1-gegen-1- Situationen geprägt, ich werfe aber ebenso gerne von außen, und ich versuche natürlich, meine Mitspieler in Szene zu setzen. Mein Ziel ist es, mich hier sportlich wie auch persönlich weiterzuentwickeln – und mit Sparkasse Schwaz Handball Tirol in der HLA MEISTERLIGA oben mitzumischen. Klarerweise ist einer meiner Träume, irgendwann auch mein Debüt im Nationalteam zu geben, nachdem ich bereits einige Mal im erweiterten Kader stand. Der niederländische Handball hat sich bei den Herren in den letzten Jahren aber enorm weiterentwickelt, es gibt zahlreiche Topspieler, gerade auch im Rückraum.“
Christoph Jauernik, Trainer Sparkasse Schwaz HT: „Robin bringt einen guten Wurf mit und ein ordentliches Durchsetzungsvermögen im 1 gegen 1. Als Rechtshänder ist er im Rückraum universell einsetzbar. Er soll ein Stück weit den Abgang von Tobi Grothues kompensieren, auch wenn Robin schon ein anderer Spielertyp ist. Aber das ist in unsere Planung mit eingeflossen. Was er auf jeden Fall mitbringt, sind Zielstrebigkeit und viel Ehrgeiz, das Beste aus seinen handballerischen Möglichkeiten zu machen. Ich habe mit ihm bei den Limburg Lions zusammengearbeitet. Da war er natürlich ein wesentlich jüngerer Spieler, aber er durchlief dort die verschiedenen Stufen, kam gut voran und hatte dann auch die Möglichkeit, nach Deutschland zu wechseln. Er konnte sich in der zweiten und zuletzt in der dritten Liga beweisen. Ich freue mich, dass wir ihn gewinnen und für uns begeistern konnten. Ich weiß, dass er sich vor allen Dingen auch weiterentwickeln will, er wird sicherlich von seinen Erfahrungswerten viel Positives in die Mannschaft einbringen können.“


































