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Das Duell Stahl gegen Silber konnte Samstagabend die Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL für sich entscheiden. Nach einer fulminanten Anfangsphase, in der der HC LINZ AG zeitweise mit fünf Toren voran lag, gelang der Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL noch kurz vor der Pause der Ausgleich. Gojko Vuckovic rettete für die Gastgeber zumindest noch die knappe Pausenführung von 11:10. Nach Seitenwechsel riss dann aber endgültig der Faden bei den Linzern. Nach einem Rückstand von vier Toren, kam der HC LINZ AG nochmals auf zwei Treffer heran, musste sich am Ende aber klar mit 21:28 geschlagen geben.

Der HC LINZ AG hatte im Duell Stahl gegen Silber im Kampf um den heißbegehrten Viertelfinalplatz die Chance in der HLA vorlegen können. Vor knapp 700 Fans starteten die Stahlstädter mit viel Schwung und drängten die Gäste aus der Silberstadt in die Defensive. Nach 17 Minuten lag das Team von Chefcoach Manuel Gierlinger mit 8:3 in Führung, konnte dann allerdings eine doppelte Überzahlsituation (Zeitstrafen für Thomas Kandolf, bzw. Coach Raúl Alonso) nicht nutzen. Zwar hielten Kapitän Stefan Lehner und seine Teamkollegen den Vorsprung bis zur 21. Minute (Spielstand 10:5), dann riss aber der Faden im Spiel der Linzer und die Tiroler kämpften sich mit einem 5:0-Lauf auf 10:10 heran (29. Spielminute). Gojko Vuckovic sorgte dann noch für die 11:10 Pausenführung der Heimmannschaft.

Im zweiten Spielabschnitt ging dann fast nichts mehr. Während die Tiroler immer befreiter aufspielten und sich auf einen überragenden Aliaksei Kishou im Tor stützen konnten, vergaben die Linzer zahlreiche hochkarätige Chancen und agierten in der Offensive teilweise sehr hilflos. Die Gäste aus der Silberstadt übernahmen sukzessive das Kommando, drehten das Spiel und setzten sich bis zur 41. Minute auf 19:15 ab. Als fünf Minuten später ein heute erneut sehr beherzt auftretender Dominik Ascherbauer auf 19:21 verkürzte, keimte bei den Linzer Fans noch einmal Hoffnung auf. Die Silberstädter schlugen aber postwendend zurück und stellten den Vier-Tore-Vorsprung wieder her.

In den letzten Spielminuten hatten die Gastgeber nicht mehr viel entgegenzusetzen, dem Tiroler Alex Wanitschek blieb es mit einem herrlichen Fliegertor vorbehalten für den 28:21 Endstand aus Sicht der Gäste zu sorgen.

Manuel Gierlinger, Trainer HC LINZ AG: „Eine ganz bittere Niederlage für uns. Wir sind wirklich gut gestartet, die ersten 20 Minuten waren so, wie ich mir das vorgestellt habe. Leider haben wir einige Überzahlsituationen überhaupt nicht nutzen können und haben es durch zahlreiche vergebene Torchancen verabsäumt das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Dadurch haben wir die Schwazer stark gemacht und mussten diese Niederlage hinnehmen. Jetzt geht es darum, die Mannschaft wieder aufzubauen und unsere volle Energie auf die kommenden Entscheidungsspiele zu fokussieren.“

Alexander Wanitschek, Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL: „Die ersten Minuten haben wir völlig verschlafen, Linz ist über uns drübergefahren. Dann haben wir uns glücklicherweise gefangen, unser Goalie hat uns mit zahlreichen Glanzparaden zurück ins Spiel gebracht. Den Linzern ist dann der Faden gerissen, das haben wir gut nützen können und sind trotz zahlreicher Zweiminutenstrafen als verdienter Sieger vom Platz gegangen!“

In den verbleibenden beiden Auswärtsspielen gegen Union JURI Leoben (24.03.) und den HC Bruck (08.04.) kämpft der HC LINZ AG um den Viertelfinalplatz. Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL hingegen ist von Platz 1 im Unteren Playoff nicht mehr zu verdrängen.

7. Spieltag Unteres Playoff HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2016/17

HC LINZ AG vs. Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL 21:28 (11:10)
Samstag, 18. März 2017, 19:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer HC LINZ AG: Gojko Vuckovic (7), Alen Bajgoric (4), Dominik Ascherbauer (3), Luka Kikanovic (3), Christian Kislinger (2), Julius Hoflehner (1), Philipp Preinfalk (1)
Werfer Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL: Alexander Wanitschek (7), Hleb Harbuz (4), Matias Helt Jepsen (3), Anton Prakapenia (3), Balthasar Huber (3), Thomas Kandolf (2), Manuel Schmid (2), Josef Steiger (2), Dario Lochner (2)
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